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Vereins- und Nutzerbefragung zum Neubau der Stadt- und Kulturhalle Gammertingen

Im September 2016 hat sich der Gammertinger Gemeinderat mit überaus großer Mehrheit dafür ausgesprochen, auf dem bereits im städtischen Besitz befindlichen „Schey-Areal“ eine Stadt- und Kulturhalle zu errichten. Alle in Gammertingen registrierten Vereine erhielten im Januar 2017 einen Fragebogen zugesandt. Bei den Fragen ging es z.B. um die aktuelle Nutzung von Räumen, um den zukünftigen Raumbedarf, um das Interesse an einer Beteiligung und um die Anforderungen an eine Stadt- und Kulturhalle.


Der Fragebogen wurde von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) als langjährigem Sanierungsbetreuer der Stadt ausgewertet. Zusätzlich erhielten auch einige Gammertinger Firmen und Institutionen den Fragebogen zugesandt. Die Ergebnisse der Befragung bilden eine wichtige Grundlage für eine Bedarfsstudie, welche die KE dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen wird.

Neben Untersuchungen des Gebäudebestandes und des Baugrunds auf dem „Schey-Areal“ entlang der Sigmaringer Straße bildet das Raumprogramm die wichtigste Grundlage: die Größe des zentralen Veranstaltungsraumes, die Ausgestaltung der Küche, der Bühne und der Technik, mögliche Nebenräume für Vereine oder weitere Nutzer und Aspekte der Außengestaltung. Auf der Basis dieses Raumprogramms kann dann ein Planungswettbewerb ausgelobt werden, der Entwürfe für die Stadt- und Kulturhalle liefern wird.

Die Öffentlichkeit soll in die Ausgestaltung der Anforderungen an den Planungswettbewerb einbezogen werden:

  • Zusammen mit VertreterInnen zukünftiger Nutzer aus Vereinen und Gammertinger Institutionen finden am 28. März und am 27. April 2017 zwei Planungsworkshops statt.
  • Dem Gemeinderat wird in der Sitzung am 23. Mai über die Ergebnisse der Untersuchungen und der Planungsworkshops berichtet.
  • Im Juni schließt sich eine öffentliche Bürgerwerkstatt an und in der Juli-Sitzung des Gemeinderates wird – so ist es aktuell geplant - über den Beschluss für einen Planungswettbewerb abgestimmt.


Die Öffentlichkeitsbeteiligung wird von Petra Schmettow (finep) im Auftrag der KE moderiert. Sie hatte bereits vor einigen Jahren in Bronnen und Mariaberg den damaligen „Murmelprozess“ moderiert. Auch beim Modellprojekt „Kleinstadtleben“ war sie bei zahlreichen Bürgerversammlungen als neutrale Moderatorin aktiv.

Haben Sie Fragen zum Beteiligungsprozess für eine Stadt- und Kulturhalle in Gammertingen? Die folgenden Personen geben Ihnen gerne Auskunft:

 

 

 

 

1. Bürgerwerkstatt am Dienstag, 28. März 2017

Die Ergebnisse der aktuellen Befragung liegen ausgewertet vor und wurden an der ersten Bürgerwerkstatt vorgestellt. Dazu wurden neben den VertreterInnen der Vereine und weiterer Nutzergruppen auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen auf Dienstag, 28. März 2017.

 

Anfang des Jahres 2017 hatte im Auftrage des Gemeinderates die Stadtverwaltung zusammen mit dem langjährigen Sanierungsbetreuer der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) eine Vereins- und Nutzerbefragung zum Neubau einer Stadt- und Kulturhalle auf dem ehemaligen „Schey-Areal“ durchgeführt. Die Befragung stieß auf eine erfreuliche große Resonanz: Mehr als die Hälfte der Angeschriebenen haben geantwortet und sich auch überwiegend positiv geäußert. Eine ganze Reihe von Vereinen und Betrieben aus der gesamten Stadt hatten im Zuge der Befragung auch ihr Interesse geäußert, in den weiteren Planungsprozess der nun folgenden Workshops der Bürgerwerkstatt mit eingebunden zu werden.

Die Bürgerwerkstätten dienen dazu, die vom Gemeinderat und Verwaltung grundsätzlich auf den Weg gebrachte und geplante Stadt- und Kulturhalle für unsere Laucherttalstadt mit Bürger- und Vereinsunterstützung so passgenau wie möglich an den konkreten Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer auszurichten: Wie groß soll der zentrale Veranstaltungsraum werden? Was muss man für die Ausgestaltung der Küche, der Bühne und der Technik wissen? Welche Nebenräume sind notwendig? Auf der Basis dieses „Raumprogramms“, das in einem engen Dialog formuliert wird, kann dann im Sommer 2017 im Anschluss ein Planungswettbewerb ausgelobt werden, der Entwürfe für die Stadt- und Kulturhalle liefern wird.

Presseartikel zur ersten Bürgerwerkstatt finden Sie hier und hier.



2. Bürgerwerkstatt „Stadt- und Kulturhalle“ in Gammertingen

Bei der zweiten Bürgerwerkstatt „Planen mit Vereinen/Nutzern“ ging es noch einmal etwas tiefer in den Details zu den Themen „Bühne, Lager, Küche, Anlieferung oder eine mögliche Flächenreduzierung des Saales durch eine Empore.“ Deshalb waren neben VertreterInnen der Vereine und weiterer Nutzergruppen aus der ersten Bürgerwerkstatt auch weitere Interessierte eingeladen auf Donnerstag, 27. April 2017.


Auf der Basis des von den beiden Nutzer/Vereinsworkshops ergänzten „Raumprogramms“, das in einem engen Dialog formuliert wurde, soll dann im Sommer 2017 im Anschluss der Bürgerwerkstätten vom Gemeinderat ein Planungswettbewerb ausgelobt werden, der dann die passgenauen Entwürfe für eine Stadt- und Kulturhalle liefern soll.



BürgerTALK mit Blick hinter die Gewerbeparkskulissen

Am Samstag, 13. Mai 2017 konnten sich im ganzen Land Bürgerinnen und Bürger beim „Tag der Städtebauförderung“ davon überzeugen, wie Stadtsanierung und Städtebauförderung wirken – im sanierten Bürgerzentrum über Innenstadtquartiere bis hin zu aufgewerteten Innenstadtbereiche. Auch in der Laucherttalstadt Gammertingen hatte sich die Stadtverwaltung zusammen mit den Regierungsfachleuten wieder etwas rund um die Städtebauförderung einfallen lassen.

 

Auf dem Areal der innerstädtischen Brache der ehemaligen Textilfabrik „Schey“ soll ja nach dem Willen des Gemeinderats und der zahlreichen Vereinsvertreter aus den beiden aktuellen Bürger- und Nutzerwerkstätten die Errichtung einer neuen zentralen Begegnungsstätte und Kultureinrichtung als „Stadt-/Kulturhalle“ für unser Städtle umgesetzt werden. Seit Jahresbeginn laufen nach einer umfassenden Vereins- und Nutzerbefragung mit interessierten Bürgern und potentiellen Nutzergruppen aus Vereinen, Organisationen und Unternehmen diverse Bürgerwerkstätten. Dort wurden inzwischen an zwei Abendveranstaltungen intensiv die Passgenauigkeit, das Raumprogramm und die Rahmenbedingungen hierfür in einem offenen und breit angelegten Bürgerdialog besprochen und entwickelt.

Der diesjährige bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ wurde für einen weiteren Diskussionsschritt und einen Vor-Ort-Dialog, kombiniert mit Rundgängen durch die ehemalige Textilbrache „Schey“, und diversen Gesprächsworkshops am Standort genutzt. Auf der ehemaligen Laderampe der Textilfabrik im Innenhof war der Treffpunkt für die Gesprächs- und Informationsaktivitäten und die geführte Tour durch Keller- und Dachräume, ehemalige Nähsäle und inzwischen ungenuzte Büroetagen der Textilbrache.



3. Bürgerwerkstatt am Dienstag, 27. Juni 2017

Was passiert auf dem Schey-Areal bis 2020?


Ein breites Bündnis aus Stadtverwaltung, Politik, Vereinen und Planern hatten die Gammertinger Bürgerinnen und Bürger  zur 3. Bürgerwerkstatt zum Thema „Stadt- und Kulturhalle“ eingeladen.


„Nach mehr als zehn Jahren Diskussion scheint es so, als ob der Gemeinderat in Kürze den nächsten Schritt in Richtung Stadt- und Kulturhalle gehen kann“, vermutet Bürgermeister Jerg. „An der 3. Bürgerwerkstatt wollen wir uns noch einmal den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen und wir werden versuchen, so viele Fragen wie möglich zu beantworten.“


Die Werkstatt fand statt am Dienstag, 27. Juni 2017 von 19 bis 21 Uhr direkt im Schey-Areal (ehemalige Räume von Jeans + Basics).


Was war geplant?

  • Fakten, Fakten, Fakten: Markus Lämmle (Seniorprojektleiter der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH) erläutert den Anlass, die Vorarbeiten und die Ergebnisse Bedarfsstudie mit Beteiligungsverfahren für ein Raumprogramm für die Stadthalle.  
  • Ihre Fragen: Sie haben die Gelegenheit, an fünf Stationen mit VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und Vereinen Ihre Fragen zu besprechen, wie z.B.:Was wird durch die Halle besser? Kann Gammertingen sich das Projekt leisten? Ist die Halle eine Konkurrenz oder eine Ergänzung?   Welche Bedeutung hat die Halle für die Nachbarschaft? Es ist Raum dafür, noch weitere Fragen zur Sprache zu bringen.
  • Überblick und Ausblick: die wichtigsten Punkte werden im Plenum kurz für alle erläutert. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf den Zeitplan bis 2020.

 

Die 3. Bürgerwerkstatt bildet den vorläufigen Abschluss der Bürgerbeteiligung der Bedarfsstudie zum Raumprogramm für eine neue Stadt- und Kulturhalle für Gammertingen. Ihr waren eine schriftliche Nutzer- und Vereinsbefragung im Januar und Februar und zwei Bürgerwerkstätten im März und April vorausgegangen. Am 23. Mai hat der Gemeinderat über den Zwischenbericht der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH und finep beraten. Für den 18. Juli 2017 ist im Gemeinderat die abschließende Beratung und Beschlussfassung über die Durchführung eines Planungswettbewerbs geplant.

Gammertingen


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