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Aktuelle Informationen zum Corona Virus (SARS-CoV-2)

Aktuelle Informationen aus dem Landkreis Sigmaringen:
(Diese Zahlen werden vom Gesundheitsamt des Landkreis Sigmaringen täglich aktualisiert - Stand: 5. April 2020)
labordiagnostisch bestätigte Infektionen:517 Personen
wegen bzw. mit an Infektion Verstorbene:14 Personen
bereits genesene Personen:189 Personen
Aktuelle Informationen aus dem Stadtgebiet Gammertingen:
(Stand: 5. April 2020)
labordiagnostisch bestätigte Infektionen:87 Personen   
wegen bzw. mit an Infektion Verstorbene:2 Personen
bereits genesene Personen:16 Personen

26. März 2020
Täglich verändern sich die Zahlen der mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) infizierten Mitbürger bzw. derer, die mit erkrankten Personen im engeren oder weitläufigen Kontakt waren. Das für die Stadt Gammertingen zuständige Gesundheitsamt beim Landkreis Sigmaringen geht davon aus, dass die Zahl der Virusträger möglicherweise höher ist als die der Zahl der Personen, bei denen es nachgewiesen werden kann. Die Gesundheitsbehörden ermitteln nach wie vor in jedem Fall sorgfältig und prüfen alle Kontaktpersonen. Mittlerweile können die Fachleute aber nicht mehr alle Infektionsketten nachvollziehen. Wir müssen also davon ausgehen, dass das Virus nun auch Personen in sich tragen, die entgegen der Anfangsphasen noch vor wenigen Tagen und Wochen nicht in Risikogebieten waren.

Daher appellieren wir an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kreis, sich an die vorgeschriebenen Maßnahmen wie die Ausgangsbeschränkungen und die Hygieneempfehlungen zu halten.

#gammertingenbleibtdaheim

Tagesaktuelle Hinweise und Verhaltensregeln bei Kontakt zu einem an COVID-19 bestätigten Erkrankten erhalten Sie mit einem Klick auf der Seite des Landkreis Sigmaringen.

Dort finden Sie auch die weiteren Informationsblätter für die Personen, die einen engen Kontakt zu Erkrankten hatten (Kategorie I) bzw. für Personen, die weitläufigen Kontakt zu einem Erkrankten hatten (Kategorie II).


Erneute Anpassung der Corona-VO (gültig ab 23. März 2020)

23. März 2020
Nach umfangreichen Abstimmungsgesprächen zwischen Bund und Land hat die Landesregierung Baden-Württemberg eine zweite Verordnung zur Änderung der Corona Verordnung bekannt gegeben. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 23. März 2020.

Die wesentlichen Auswirkungen bzw. die wesentlichen neuen Regelungen für die Öffentlichkeit der aktuell geltenden Verordnung (neben den bereits bekannten Regelungen) sind:

Verbot des Aufenthalts im öffentlichen Raum (Kontaktverbot), von Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen 

  1. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ausgenommen ist der Aufenthalt, wenn es die Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebs erfordert.

  2. Außerhalb des öffentlichen Raums (also im Privatraum) sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von mehr als fünf Personen verboten. Ausgenommen sind die Veranstaltungen und Ansammlungen, die der Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebs dienen. Ausgenommen sind ebenfalls Veranstaltungen und Ansammlungen, deren Teilnehmer in gerader Linie verwandt (Eltern, Großeltern, Geschwister, Kinder, Enkelkinder) sind oder in einer häuslichen Gemeinschaft miteinander leben (sowie deren Ehegatten und Lebenspartnern).

Darüber hinaus wurde der Untersagungskatalog zum Betrieb von Einrichtungen sowie der Ausnahmen nach § 4 der Corona-VO fortgeführt. Die konkreten Betriebszweige können Sie hier einsehen:

Übersicht, welche Geschäfte geöffnet und geschlossen sind (Stand: 24. März 2020)

Alle weiteren umfangreichen Informationen und vollständigen Verordnungstexte können Sie hier herunterladen:

Konsolidierte Fassung der Corona-VO (Stand: 23. März 2020, gültig ab 23. März 2020)

Letzte Änderungs-Synopse der Corona VO (vom 22. März 2020)


Die Landesregierung hat per Verordnung noch weitere Maßnahmen beschlossen

20. März 2020
Die Landesregierung hat am 20. März 2020 eine weitere Anpassung der Corona-Verordnung vorgenommen und die bereits zurückliegenden Maßnahmen konkretisiert.

Ab dem 21. März 2020 gilt zusätzlich:

  • Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
  • Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Gruppenbildungen von mehr als drei Personen darf es nicht mehr geben. Wir werden das streng kontrollieren, durchsetzen und sanktionieren. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße.
  • Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.

Corona-Infektionslage entwickelt sich dynamisch – Land BW hat neben den Schul- und Kindergartenschließungen auch weitgehend viele Schließungen von Einrichtungen sowie weitere Maßnahmen angeordnet.

Stadtverwaltung Gammertingen leitet weitere konkretere Maßnahmen ein.

In den letzten Tagen hat die Landesregierung von Baden-Württemberg angesichts der sich dynamisch entwickelnden Infektionslage entschieden, ein umfassendes Maßnahmenbündel zur Stabilisierung des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung umzusetzen. Es wurden vielfältige Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens eingeleitet, um direkte Kontakte zu reduzieren. Dadurch soll angesichts weiterer Risikogebiete eine unkontrollierte, schnelle Ausbreitung des Virus verhindert werden. Dadurch soll Zeit gewonnen werden, um die Behandlungskapazitäten in Krankenhäusern weiter zu erhöhen und Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Gruppen (chronische Erkrankungen, Diabetes, Herz-Kreislauf, etc.) zu ergreifen.
Vor diesem Hintergrund ist die landesweite Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen nur eine der erforderlichen neuen Maßnahmen. Ebenso sind auch öffentliche und private Veranstaltungen untersagt.

  • Die sozialen Kontakte in der Öffentlichkeit oder bei Veranstaltungen sollen aktuell so weit als möglich eingeschränkt und minimiert werden, damit die Verbreitung der Krankheit und damit weitere Infektionen deutlich reduziert werden.
  • Veranstaltungen im öffentlichen Bereich, sowie in den Vereinen (Hauptversammlungen, kulturelle und sportliche Veranstaltungen und Trainingseinheiten, etc.) und auch Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und bei anderen Glaubensgemeinschaften sind ab sofort im gesamten Stadtgebiet untersagt. Auch die sonstigen Veranstaltungen sind untersagt. Die Stadt und die lokalen Kirchengemeinden selbst haben bereits einige geplante Veranstaltungen abgesagt.
  • Alle öffentlichen und private Schulen sowie Kinderbetreuungseinrichtungen in kommunaler und freier Trägerschaft sind in der Stadt Gammertingen seit Dienstag, 17. März, vorläufig bis zum Ende der Osterferien am Sonntag, 19. April 2020 geschlossen. Die Schulleitungen haben alle Schüler und Eltern über die konkreten Randbedingungen informiert. Das betrifft bei den öffentlichen Schulen die Grundschule Feldhausen, die Laucherttalschule Gammertingen mit Grund-, Werkreal- und Realschule, das SBBZ Lernen an der Laucherttalschule als auch das Gymnasium Gammertingen, sowie in freier Trägerschaft das SBBZ Mariaberg mit allen Außenstellen. Die drei städtischen Kindergärten, Familienzentrum St. Martin, Kindergarten St. Michael und Kindergarten Feldhausen sowie der Kindergarten Mariaberg in freier Trägerschaft sind bis nach den Osterferien geschlossen.

    Weitere Informationen für Eltern finden Sie hier.

  • Grundsätzlich soll die Kinderbetreuung der Kindergärten- und Schulkinder generell in der Familie stattfinden. Wie der Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Gesundheitsminister Manne Lucha in der Pressekonferenz formuliert haben: "Großeltern bzw. vulnerable Personengruppen in der Familie sind jetzt aber keine Kinderbetreuer!"
  • Die Stadt Gammertingen bietet Notfallbetreuung für Kinder von betroffenen Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen an. Der Kabinettsbeschluss des Landes gibt vor, dass für Kinder an Grundschulen und der Klassenstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und an den Förderschulen SBBZ, deren Eltern in sog. Berufen der kritischen Infrastruktur (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendiger Medizinprodukte), der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie-, Wasser- und Abwasserversorgung; ÖPNV und Entsorgung), sowie in der Lebensmittelbranche arbeiten, eine Notfallbetreuung angeboten werden soll. Nur in den Ausnahmefällen, dass beide Elternteile in o. g. Berufsgruppen arbeiten oder ein/e Alleinerziehende/r bzw. eine Ersatzlösung nicht gegeben ist, wird innerhalb der Stadt an diversen Stellen eine kommunale Notfallbetreuung angeboten.
  • Im städtischen Altenpflegeheim St. Elisabeth sind in den letzten Wochen bereits diverse Schutzmaßnahmen vorgenommen worden. Das Café und der offene Mittagstisch sowie die ambulante Tagespflege bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Darüber hinaus sind für alle Angehörigen und Gäste keine Besuche im Pflegeheim zugelassen.


"Der Gesundheitsschutz hat im Moment oberste Priorität. Einen solchen Ausnahmezustand haben wir bisher nie erlebt. In dieser sich dynamisch entwickelnden Zeit bitte ich alle BürgerInnen besonnen und auch entschlossen mit ihrem eigenen Verhalten die weitere Ausbreitung des Virus zu minimieren", so Bürgermeister Jerg. "Machen Sie bitte alle konstruktiv mit! Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte in den kommenden Wochen deutlich auf das Notwendigste. Die Jüngeren müssen jetzt an die Alten denken und die Gesunden an die chronisch Kranken", so der Bürgermeister.

"Ihnen allen wünsche ich, dass Sie gesund bleiben und diese Vielzahl an aufkommenden "Corona-Informationen" gut verdauen und dennoch positiv, sachlich und besonnen nach vorn schauen können!" Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.gammertingen.de bei den aktuellen "News" mit vielen weiteren hilfreichen Informationslinks.


Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2)

Ausgehend von der chinesischen Stadt Wuhan treten seit Dezember 2019 akute Atemwegserkrankungen auf, die durch ein neuartiges Coronavirus (SARS-CoV-2) verursacht werden. Seit Januar 2020 breitet sich die Erkrankung auch in anderen Ländern, darunter in Deutschland, Italien sowie neuerdings in Frankreich - aber auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft - aus. Das sind die aktuellen Risikogebiete.

Deshalb stellen wir Ihnen als Stadt Gammertingen folgende gesammelte Informationen und Links zur Aufklärung und Vorsorge zur Verfügung.

Erkrankte zeigen vorrangig Infekte der Atemwege. Eine spezifische Therapie oder eine Impfung gegen Corona-Viren existiert derzeit nicht. Vorbeugend kommen eine Reihe von Hygienemaßnahmen (insbesondere Händehygiene) sowie die Isolation von Erkrankten in Betracht.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wurde im Verlauf bestätigt und findet vermutlich per Tröpfchen- oder Schmierinfektion statt. Die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome liegt nach bisherigem Wissen zwischen 1-12,5 Tagen, möglich sind sogar bis zu 14 Tage. Menschen können bereits in dieser Inkubationszeit ansteckend sein. Ein Labortest zum Nachweis der Infektion steht für Verdachtsfälle zur Verfügung.

Für unsere Raumschaft spezifische Informationen finden Sie aktuell auf der Homepage des Landkreises Sigmaringen mit einem Klick.

 

So schützen Sie sich und andere vor einer Übertragung des neuen Coronavirus durch Hygieneregeln:

  • Häufiges Händewaschen. Dazu ist kein spezielles desinfizierendes Mittel nötig, normale Seife reicht aus
  • Hände vom Gesicht fernhalten, vor allem von Nase und Mund
  • Niesen und Husten Sie in die Ellenbeuge
  • Halten Sie Abstand von Hustern und Niesern
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen und
  • werden Sie "unhöflich", d.h. verzichten Sie auf das Hände schütteln

Wie handele ich richtig, wenn ich mir Sorgen machen, ob ich mich mit dem neuen Coronavirus angesteckt habe?
Wenn Sie unter Symptomen einer grippeähnlichen Erkrankung leiden, sollten Sie sich zunächst von Ihrem Hausarzt telefonisch beraten lassen, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Ihr Hausarzt wird auf Basis des Handlungsleitfadens des RKI entscheiden, ob es sich am ehesten um eine "normale Grippe" handelt oder ein Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus gegeben ist. Dies wird er anhand Ihrer Angaben (Grippeimpfung?, Aufenthalt im Risikogebiet?, Kontakt zu nachweislich infizierten Personen?) einschätzen. Daraufhin wird er die weiteren, notwendigen Untersuchungsschritte mit Ihnen abstimmen. Anschließend wird geklärt, ob eine spezifische Diagnostik erforderlich ist. Wesentlich ist zunächst die Influenzadiagnostik (saisonale Grippe), da derzeit viele Grippeerkrankungen gemeldet werden und die Symptome sehr ähnlich sind. Falls sich anhand der Anamnese (Vorgeschichte) Anhaltspunkte für eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) ergeben, wird ggf. eine Labordiagnostik in die Wege geleitet. Bis die Ursache Ihrer Erkrankung geklärt ist, sollten Sie unnötige Kontakte zu anderen Personen soweit als möglich vermeiden. Darüber hinaus sollten Sie allgemein Hygienemaßnahmen, wie sie allgemein in der Erkältungszeit empfohlen werden, wie häufiges Händewaschen, die Husten- und Niesetikette und Abstand zu Personen mit Erkältungssymptomen usw. einhalten.


Telefonische Auskünfte:
Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die 116 117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes -, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

Telefon-Hotline:
Bundesministerium für Gesundheit:
Montag - Donnerstag 8 bis 18 Uhr und Freitag 8 bis 16 Uhr: 030/346 465 100

Landesgesundheitsamt:
täglich von (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr: 0711/904-39555


Weiterführende Links:
Informationen über die aktuellen Risikogebiete und allgemeine Informationen werden vom Robert-Koch-Institut (RKI) zur Verfügung gestellt.

Auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus.

Weitere Informationen:


Gammertingen


telefon: +49 (0) 7574/406-0
telefax: +49 (0) 7574/406-119
E-Mail: info@gammertingen.de
Web: www.gammertingen.de