schrift A A


Aktuelle Informationen zum Corona Virus (SARS-CoV-2)

Aktuelle Informationen aus dem Landkreis Sigmaringen:

Diese Zahlen werden vom Gesundheitsamt des Landkreis Sigmaringen täglich aktualisiert.
Stand: 11. April 2021 - 13.40 Uhr

7 Tage-Inzidenz pro 100T EW (RKI) 139,9
labordiagnostisch bestätigte Infektionen:4.377 Personen
wegen bzw. mit an Infektion Verstorbene:74 Personen
bereits genesene Personen:

3.880 Personen

ergibt derzeit infizierte Personen:423 Personen

 

Aktuelle Informationen aus dem Stadtgebiet Gammertingen:
Stand: 12. April 2021 - 12.30 Uhr

labordiagnostisch bestätigte Infektionen:265 Personen
wegen bzw. mit an Infektion Verstorbene:6 Personen
bereits genesene Personen:239 Personen
ergibt derzeit infizierte Personen:20 Personen


Täglich verändern sich die Zahlen der mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) infizierten Mitbürger bzw. derer, die mit erkrankten Personen im engeren oder weitläufigen Kontakt waren. Das für den Stadtbezirk von Gammertingen zuständige Gesundheitsamt beim Landkreis Sigmaringen ermittelt nach wie vor in jedem Fall sorgfältig und prüft alle Kontaktpersonen.
Daher appellieren wir nach wie vor an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich an die vorgeschriebenen Maßnahmen wie die Ausgangsbeschränkungen und die Hygieneempfehlungen zu halten.

#gammertingenbleibtdaheim

Tagesaktuelle Hinweise und Verhaltensregeln bei Kontakt zu einem an COVID-19 bestätigten Erkrankten erhalten Sie mit einem Klick auf der Seite des Landkreis Sigmaringen.
Dort finden Sie auch die weiteren Informationsblätter für die Personen, die einen engen Kontakt zu Erkrankten hatten (Kategorie I) bzw. für Personen, die weitläufigen Kontakt zu einem Erkrankten hatten (Kategorie II).


 

Die aktuellen und umfangreichen Informationen sowie vollständigen Teste der CORONA-Verordnungen mit Auslegungshinweisen oder FAQ können Sie immer aktuell auf der Seite der Landesregierung Baden-Württemberg einsehen.


7-Tages-Inzidenz inzwischen deutlich über 200 gestiegen - Für Landkreis Sigmaringen und alle Kommunen gilt seit Samstag, 20. März 2021 die "Corona-Notbremse" - Ergänzend gelten seit der Osterwoche weitere Einschränkungen


Seit Samstag, 20. März 2021,
greift die sogenannte "Corona-Notbremse" im gesamten Landkreis Sigmaringen, unabhängig von der jeweiligen Infektionslage in der einzelnen Gemeinde. Das Gesundheitsamt des Landkreises hat in enger Abstimmung mit dem Sozialministerium entschieden, dass wegen der mehrtägigen Überschreitung der 7-Tages-Inzidenzwerte von über 100 und der stetig steigenden Zahl von Neuinfektionen in zahlreichen Gemeinden des Kreises nun die von Bund und Ländern im Rahmen der "Lockerungsstrategie vereinbarten strengeren Maßnahmen der "Notbremse" notwendig sind. Nachdem die Inzidenz jedoch weiter gestiegen ist (Freitag, 19. März 7-Tages-Inzidenzwert RKI 176,5, Montag, 29. März RKI-Wert 240,7) und das Infektionsgeschehen mittlerweile angesichts von Mutationen als sehr diffus eingestuft werden muss, hat es der Landkreis nach weiteren Absprachen mit dem Land BW nun auch inzwischen deutlich strenger Ergänzungsmaßnahmen angeordnet. Mit der "Notbremse" im Folge der erheblichen Verschlechterungen des Infektionsgeschehens, sind ab Samstag, 20. März, fast alle Lockerungen, die zum 8. März in Kraft getreten waren, wieder zurückgenommen worden. Dabei ist landkreisweit unabhängig, ob in der einen oder anderen Kommune höhere oder auch niedrigere Infektionszahlen vorliegen.

Ende März musste das Gesundheitsamt im Landratsamt Sigmaringen konstatieren, dass am Montag, 29. März 2021 trotz der "Notbremse" die kreisweite 7-Tages-Inzidenz zuletzt auf 240,7 geklettert ist. „Viele der deutlich zugenommenen Infektionsfälle sind im familären oder beruflichen Umfeld zu suchen, der Trend und auch die Gefährlichkeit an einer Virusmutation zu erkranken, geht deutlich nach oben“, fasst die Chefin des regionalen Gesundheitsamtes Dr. Susanne Haag-Milz zusammen. „Das Virus ist inzwischen flächendeckend im gesamten Landkreis mit difusen Ausbruchsgeschehen in verschiedenen Umgebungen und Zusammenhängen vorhanden. Auch in Gammertingen gibt es inzwischen wieder über 17 positive Infektionsfälle und relativ viele in häuslicher Quarantäne befindliche KP1-Personen. Da mittlerweile über 70% der Fälle auf Virusvarianten zurückzuführen sind, erkranken leider auch immer mehr der engen Kontaktpersonen an den ansteckenden Virusvarianten. Immer mehr auch jüngere Menschen erkranken derzeit an Covid19. Erfreulich ist, dass derzeit keine Altenpflegeeinrichtungen betroffen sind. Das gesamte Maßnahmenpaket aus Hygienevorgaben, Testungen und weitgehenden Impfungen scheint in diesen Einrichtungen zu wirken", so das Gesundheitsamt.

Seit Samstag, 20. März 2021, 0.00 Uhr, gilt daher für alle Gemeindegebiete im Landkreis Sigmaringen u. a. folgendes:

  • Es darf sich nur noch ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen, Kinder der beiden Haushalte bis 14 Jahre werden hierbei nicht mitgezählt.
  • Im Einzelhandel ist nur noch Click & Collect möglich.
  • Körpernahe Dienstleistungen sind verboten. Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios müssen wieder schließen.
  • Auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten u.ä. müssen schließen.
  • Einschränkungen beim Sport. Insbesondere ist die Nutzung von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeit-Individualsport wieder untersagt.

Weiterhin haben Baumärkte, Gartenmärkte, Blumenhandlungen, Buchhandlungen und Frisörsalons geöffnet.

Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, um das Infektionsgeschehen zu bremsen, wäre als Ultima Ratio auch erneut eine nächtliche Ausgangssperre möglich.

Per Allgemeinverfügungen hat inzwischen die Landkreisverwaltung angesichts weiter gestiegenen Infektionszahlen (Stand Montag, 29. März 2021, 7-Tages-Inzidenzwert von 240,7 mit 465 positiv Infizierten und 1.297 in Quarantäne bedindlichen Personen kreisweit; in Gammertingen inzwischen 17 positiv infizierte Personen und über 80 KP1-Personen) weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens eingeführt.

Seit 26. März, bis voraussichtlich 18. April gilt:

  • Alle Kindertageseinrichtungen, in denen sich ein Kind oder ein/e Mitarbeiter/in seit dem 19. März infiziert hat, sollen künftig für 14 Tage komplett geschlossen bleiben. 
  • Als weitere Maßnahme soll in allen Schulen, in denen seit dem 19. März Infektionen aufgetreten sind, in der Schulzeit vor den Osterferien bis zum 1. April nur noch Wechselunterricht stattfinden.
  • In den Einzelhandelsbetrieben, deren Betrieb nach Corona VO gestattet ist (Supermärkte, Bau- und Gartenmärkte, Drogeriemärkte, etc.), ist die Zahl der Kunden, die sich gleichzeitig im Verkaufsraum aufhalten dürfen, auf 1 Kunden pro 20 qm Verkaufsfläche beschränkt. Bis dato waren pro Kunde 10 qm Fläche vorgesehen.

Ab dem 1. April gelten bis voraussichtlich 25. April folgende ergänzende Vorgaben:

  • Es wird erneut landkreisweit eine nächtliche Ausgangssperre in der Zeit von abends 21.00 Uhr bis früh morgens 5.00 Uhr eingeführt.
  • Bei Kirchen und Religionsgemeinschaften wird in den Gotteshäusern und Gebetsräumen die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher beim Gottesdienst oder Gebet auf maximal 1 Besucher pro 10 qm Fläche limitiert.
  • Sämtliche öffentliche Spielplätze, Bolzplätze und Grillstellen im öffentlichen Raum sind gesperrt. Die Benutzung ist nicht erlaubt.

 

Erst wenn der Inzidenzwert fünf Tage in Folge wieder unter den Wert 100 fallen werden, können die Einschränkungen, die aktuell in allen 25 kreisangehörigen Städten und Gemeinden gelten, wieder zurückgenommen werden. Nähere Informationen dazu und zu den öffentlich bekanntgemachten ergänzenden Allgemeinverfügungen der für uns zuständigen Kreispolizeibehörde finden Sie unter www.landkreis-sigmaringen.de

Aus der beigefügten landesweit geltenden Tabelle können Sie am besten je nach den aktuellen Inzidenzwerten ablesen, welche "Freiheiten" wieder möglich sein können oder welche "Einschränkungen" bei welchen Inzidenzwerten bezogen auf die Landkreisebene gelten.

Stufenplan in Baden-Württemberg ab 8. März 2021


Fragen und Antworten zur Maskenpflicht

Quelle Bild und Text: Land Baden-Württemberg

27. April 2020
Seit über einem Jahr gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht.

Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen ..

  • im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen.
  • im öffentlichen Fernverkehr
  • in Arbeits- und Betriebsstätten, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht dauerhaft eingehalten werden kann – auch im Freien, auf dem Betriebsgelände und auf Baustellen
  • in und vor Läden und Einkaufszentren sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen
  • in, auf und vor allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten sowie auf den dazugehörigen Parkplätzen
  • In Schulen ab der 5. Klasse, sowohl im Unterricht als auch auf den Verkehrswegen.
  • In Freizeitparks und Vergnügungsstätten in Warteschlangen und geschlossenen Räumen.
  • In der Gastronomie, wenn sich die Gäste nicht an ihrem Platz befinden.
  • In Fußgängerbereichen wie Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen, Marktplätzen und stark frequentierten Wegen. Die genauen Bereiche legen die Städte und Kommunen fest.
  • Neu ab 16. Dezember: bei religösen Feiern

eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Ab 23. Janaur 2021 haben der Bund und die Länder beschlossen, dass in einigen Bereichen eine medizinische Maske zu tragen ist. Als medizinische Masken sind dabei OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2-Masken (DIN EN 149:2001) resp. KN95/N95 zu verstehen.

Näheres zu den Spezifikationen finden Sie beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte: Hinweise zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken

Ab 22. März 2021 gilt angesichts des stetig steigenden Infektionsgeschehens in Baden-Württemberg (3. Welle) eine Ausweitung der erweiterten Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-/KN95/N95-Maske) auch für die Schüler/innen sowie Lehrkräfte in den Grundschulen und weiterführenden Schulen. Einzige Ausnahme gilt für Kinder unter 6 Jahren, alle anderen Kinder und Jugendlichen müssen eine medizinische Maske oder FFP2/Kn96- oder N95-Maske tragen. Die 5. und 6. Klassen an den weiterführenden Schulen können zur Umsetzung der Abstandsregel auf Wechselunterricht umsteigen.

Die Maskenpflicht gilt auch für das Personal in Kitas, Grundschulförderklasse, Horten und Schulkindergärten - außer im ausschließlichen Kontakt mit den Kindern.

Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe arbeiten.

Die Regelungen zur Maskenpflicht finden Sie in der Corona-Verordnung unter § 3


Informationen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen und Schulen

Das Landesgesundheitsamt hat in enger Abstimmung mit der Ärzteschaft sowie dem Sozial- und dem Kultusministerium eine Handreichung zum Umgang mit Krankheitssymptomen in Kindertageseinrichtungen und Schulen erarbeitet. Die dazu erarbeiteten Unterlagen bestehen aus zwei Dateien:

  1. Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen (3teilig)
    a) graphische Darstellung des Verfahrens
    b) textliche Darstellung des Verfahrens
    c) Bescheinigung der Eltern zur Wiederzulassung in die Einrichtung/Schule

    Hinweise für Eltern und Personal zum Umgang mit Krankheits- und Erklältungssymptomen

  2. Vorgehensweise für Einrichtungen und Schulen im Zusammenhang mit Corona-Fällen (Empfehlungen des Landesgesundheitsamtes):

    Vorgehensweise mit Coronafällen

Nach dieser Handreichung müssen Kinder und Jugendliche zu Hause bleiben, wenn mindestens eines der folgenden (akuten) Symptomen vorliegt:

  • Fieber ab 38 Grad oder
  • Trockenem Husten oder
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns.
    Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant.


Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie leichter oder gelegentlicher Husten bzw. Halskratzen, ist kein Grund Kinder/Jugendliche vom Besuch der Kindertageseinrichtung bzw. Schule auszuschließen.

Bei Fragen stehen Ihnen die Einrichtungsleitungen unserer Kindertageseinrichtungen oder die Schulleiterinnen und Schulleiter der Gammertinger Schulen gerne zur Verfügung.


Gammertingen


telefon: +49 (0) 7574/406-0
telefax: +49 (0) 7574/406-119
E-Mail: info@gammertingen.de
Web: www.gammertingen.de