Fehlatal

Entwurfsplanungen sind im Endstadium angelangt
Das Planungsteam um die Stuttgarter Architekten „Steimle“ und Landschaftsplaner „Möhrle und Partner“ sind mit ihren weiteren Fachplanern in den letzten Konkretisierungen für die Entwurfsplanung zur neuen Stadt-/Kulturhalle. Auf der Planungszielgeraden wurden in den letzten Wochen nochmals entscheidende Details im Planungsentwurf angepasst, nachdem die Fachleute der Küchenplaner alle Abläufe der Bewirtung und des Caterings auf hygienerechtliche Vorgaben hin optimiert hatten. Auch Experten der Bühnen- und Medientechnik haben ihre finalen Vorschläge für einen reibungslosen Nutzungsablauf präsentiert, die nun in die abschließenden Planungen der Architekten einfließen. Noch vor den Sommerferien wird sich der Gemeinderat abschließend mit dem Planungsstand beschäftigen und auch die erste Kostenberechnung als Basis für die weitere Umsetzung beraten.

Parallel zu diesem Planungsprozess bereitet die Stadtverwaltung mit dem Bebauungsplaner „Clemens Künster“ aus Reutlingen-Steinhilben sowie separat hinzugezogenen Gutachtern für Verkehr und Lärmschutz die nächsten Schritte für den Vorentwurf des Bebauungsplanes „Stadthalle“ vor, damit auch hier über den Sommer hinweg die erste Anhörungsrunde der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit/Bevölkerung erfolgen kann.

Ausschreibung für geordneten Rückbau und Abbruch des Schey-Areals veröffentlicht

Dieser Tage hat das Stadtbauamt die Ausschreibungsunterlagen für den geordneten Rückbau der Textilfabrikbrache und von zwei Wohnhäusern auf dem Gewerbeparkareal „Schey“ vorbereitet und öffentlich in den Medien ausgeschrieben. Bis Ende April haben nun interessierte Abbruchunternehmer Zeit, die in den Ausschreibungsunterlagen enthaltenen Rückbau-, Entsorgungs-  und Abbruchmaßnahmen zu kalkulieren und die Leistungsverzeichnisse auszufüllen. Submission dieser öffentlichen Ausschreibung ist am Donnerstag, 30. April 2019 um 14.00 Uhr. Abschließend soll  dann der Gemeinderat in seiner Mai-Sitzung, dann nach Vorprüfung der Angebotsunterlagen und Freigabe durch den städtischen Fachgutachter „Rückbau/Altlasten“, über die Auftragsvergabe entscheiden. Als voraussichtlicher Ausführungszeitraum sind die Monate November 2019 bis Februar 2020 vorgesehen. Die Rückbau- und Abbruchmaßnahmen der alten Textilfabrik und der beiden angrenzenden Wohn- und Geschäftshäuser werden im Rahmen des Stadtsanierungsprogramms „Stadtkern/Schlossanlage“ von Bund und Land großzügig gefördert werden.


Sanierungsgebiet „Stadtkern/Schlossanlage“ erhält weitere 500.000 Euro von Bund und Land

"Gammertinger Stadthalle" bekommt weiteren finanziellen Rückenwind"
Für Innenstadtentwicklung wird erneut der Förderrahmen auf jetzt über 6,9 Mio. Euro aufgestockt

Stuttgart/Gammertingen - Mit weiteren 500.000 Euro zusätzlichen Fördermitteln aus der Stadterneuerung des Bundes und des Landes erhält die Laucherttalstadt weitere positive Unterstützung für die Gammertinger Innenstadt, und letztlich auch für das gestartete Projekt für eine "Stadt-/Kulturhalle" auf dem Areal des ehemaligen Gewerbeparks Schey. Der Förderrahmen des erst im Jahr 2013 neu gestarteten innerstädtischen Stadtsanierungsgebietes rund um´s Speth´sche Stadtschloss in der Hohenzollernstraße wird damit auf neu 6,913 Mio. Euro aufgestockt. Eine mehr als frohe Botschaft kam dazu am 20. März 2019, am Tag der offiziellen Verkündigung der Förderentscheidungen, aus dem Büro der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hofmeister-Kraut, MdL (CDU). Zusammen mit 5 weiteren Städten und Gemeinden im Landkreis Sigmaringen haben Bund und Land erneut das innerstädtische Sanierungsverfahren in der Stadt Gammertingen bei den kommunalen Maßnahmen der Innenentwicklung unterstützt.

Umsetzungen laufen auf vollen Touren
Die seit rund sechs Jahren laufende und in ihren Ansätzen erfolgreiche Stadtumbaumaßnahme "Stadtkern/Schlossanlage" wird mit dem weiteren Schwerpunkt der Umnutzung eines innerstädtischen Textilbrachenstandortes zur Ansiedlung einer kommunalen Gemeinbedarfseinrichtung mit der geplanten "Gammertinger Stadt-/Kulturhalle" nun auch im Sanierungsförderprogramm 2019 mit weiteren 500.000 Euro Bundes- und Landesmitteln (je zur Hälfte) bedacht. Im Anfangsjahr des Sanierungsgebietes "Stadtkern/Schlossanlage" belief sich der ursprüngliche Förderanteil des Landes auf nur 1 Mio. Euro, die die Stadt vom Land als deren 60%iger Anteil bekam; seit dem Programmjahr 2015 wird der 60 % Förderanteil des Landes zur Hälfte auch mit Bundesmitteln cofinanziert. Zusammen mit den Eigenanteilen von 40 %, den die Stadt selbst aufzubringen hat, (jetzt neu 2,75 Mio. Euro) steht nun ein neuer Förderrahmen von über 6,913 Mio. Euro zur Verfügung.

Aus "Kleinstadtleben" wurde Sanierungsverfahren
In Folge des erfolgreichen bürgerschaftlichen Diskussionsprozesses im Modellprojekt "Kleinstadtleben" hatte sich das Laucherttalstädtchen in 2013 gefreut ein neues Sanierungsverfahren "Stadtkern/Schlossanlage" rund um das Gammertinger Stadtschloss und entlang der innerörtlichen Hohenzollernstraße (B 32) und Reutlinger Straße (B 313) bewilligt zu bekommen. Die Laucherttalstadt selbst hat inzwischen die umfangreichen Erneuerungs- und Erweiterungs-maßnahme am Speth´schen Stadtschloss mit dem Neubau des Schlossflügel mit Erweiterung der Servicedienstleistungen von Rathaus und Stadtwerken und einem neuen zentralen Standort der Stadtbücherei erfolgreich abgeschlossen. Auch der neue Große Schlossplatz zwischen Lauchert mit Sitzstufen zum Gewässer hin, dem Roter Dill und Schlossflügel sowie die Grünbereiche entlang der bereits sanierten historischen Stadtmauer sind seit vergangenem Jahr abgeschlossen. Besonders wichtig ist im innerstädtischen Sanierungsverfahren auch, dass schon zahlreiche private Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen von Wohn- und Geschäftshäusern in der Hohenzollern- und Reutlinger Straße erfolgreich abgeschlossen werden konnten bzw. mit bereits zugesagten Zuschüssen gesichert und in der konkreten Umsetzung sind.

Haushaltsansätze 2019 für Stadthalle nun voll gesichert
"Die weiteren Sanierungsmittel von Bund und Land in Höhe von weiteren 500.000 Euro kommen genau richtig, und werden zeitnah zusammen mit weiteren kommunalen Eigenmitteln in die für 2019 konkret anstehenden kommunalen und privaten Investitionen in unserer Innenstadt einfließen", so Bürgermeister Holger Jerg erfreut. Auch die mit Hochtouren laufenden konkreten Hochbauplanungen für das Projekt "neue Stadt-/Kulturhalle" sowie die für die zweite Jahreshälfte 2019 anstehenden Rückbau- und Abbrucharbeiten an der ehemaligen Textilfabrik Schey als neues innerstädtisches Baufeld erhalten damit eine weitere finanzielle Basisfinanzierung. Ursprünglich hatte die Stadt Gammertingen für das rund 10 Jahre dauernde Sanierungsverfahren einen Förderahmen von rund 5 Mio. Euro beantragt, der nun sukzessive von zunächst 1,66 Mio. Euro in bislang fünf Anpassungsrunden auf nunmehr nahezu 7 Mio. Euro angehoben worden ist. Neu hinzugekommen ist dabei auch ein Mitfinanzierungsanteil für das Stadthalle-Projekt als neue Gemeinbedarfseinrichtung auf dem ursprünglichen Industriebrachenareal der Textilfabrik Schey.


So sieht der beste Wettbewerbsentwurf aus

Architekten Steimle aus Stuttgart gewinnen den Planungswettbewerb mit ihren Ideen für die neue Stadt-/ Kulturhalle in Gammertingen

Am Samstag, 17. März 2018 hat das Preisgericht aus den 9 eingereichten Planungsunterlagen und Modellen die Preisträger aus dem nicht offenen städtebaulich-architektonischen Realisierungswettbewerb „Stadt-/ Kulturhalle Gammertingen“ ausgewählt. Die 5 Sachpreisrichter und 4 Sachpreisrichter haben zusammen mit beratenden Mitgliedern und Stellvertretern nach rund achtstündiger Bewertung und Beratung seine ersten Preisträger mit dem Stuttgarter Architekturbüro Steimle und Möhrle und Partner Landschaftsarchitektur sowie zwei gleichwertige zweite Preise mit den Arbeiten von D'Inka Scheible Hoffmann Architekten aus Fellbach und dasch zürn+partner Architekten aus Esslingen festgelegt. Die eingereichte Arbeit von harris+kurrle Architekten Stuttgart wurde mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

Das Ziel des Wettbewerbs mit der Ausarbeitung eines städtebaulich-architektonischen Konzepts zur Erstellung einer Stadt-/ Kulturhalle - auf dem Areal der ehemaligen Textilbrache Schey - ist von allen am Wettbewerb beteiligten Büros auf sehr unterschiedliche und architektonisch sehr differenzierte Art und Weise erfüllt worden. Das vom Gemeinderat in mehreren Sitzungen konkretisierte und in einer umfangreichen Bürgerbeteiligung mit Vereinen, späteren Nutzern und Bürgern erarbeiteten Zielvorstellung zur Platzierung und Gestaltung einer neuen „Stadt-/Kulturhalle“, auf dem ehemaligen Schey-Areal zwischen Sigmaringer Straße (B32/B313) und der Straße Mühlburren, ist dabei für alle Wettbewerbsarbeiten gleichermaßen Planungsgrundlage gewesen. Aus der zunächst erfolgten europaweiten Ausschreibung des Planungswettbewerbs konnten abschließend 7 Bewerbergemeinschaften durch ein Auswahlgremium durch Losziehung ausgewählt werden. Die Stadt Gammertingen selbst hat als Ausloberin vorab drei weitere Bewerbergemeinschaften zur Teilnahme an dem Verfahren ausgewählt. Bevor sich diese zehn Büros auf die spannende Ausarbeitung gemacht haben, fand am 2. Dezember 2017 nochmals ein so genannter „Bürger- Planer- Dialog“ mit anschließender Rückfragenbeantwortung der Wettbewerbsteilnehmer durch das Preisgericht statt. Fristgerecht reichten insgesamt 9 von 10 Bewerbergemeinschaften ihre Wettbewerbsunterlagen bis 26. Februar 2018 ein.


Planungsentwurf von Steimle Architekten und Möhrle und Partner Landschaftsarchitektur, beide Stuttgart wird nun weiter ausgearbeitet

Das von der Stadt Gammertingen und dem Gemeinderat bestimmte Preisgericht, unter Vorsitz von Städteplaner Professor Stefan Zoeppritz aus Stuttgart, hat unter anderem auch per einstimmigen Beschluss dem Gemeinderat der Stadt Gammertingen empfohlen, der weiteren Realisierung des Stadthallenprojektes die Planergemeinschaft Steimle Architekten und Möhrle und Partner Landschaftsarchitektur auf Basis des Siegerentwurfes weiter zu beauftragen.

Stadthallen-Architekturwettbewerb im Oktober 2017 gestartet

Architekten sollen Ideen für neue Stadt-/Kulturhalle zu Papier bringen – Schey-Areal wird sich verändern

Nach dem umfangreichen bürgerschaftlichen Beteiligungsprozess im Frühjahr und den intensiven Diskussionen mit Vereinen und Organisationen hatte ja bekanntlich der Gemeinderat in mehreren Sitzungen sowohl vor als auch nach der Sommerpause die weiteren Entscheidungen auf dem Weg zu einer „Stadt-/Kulturhalle“ auf dem Areal der ehemaligen Textilfabrik Schey intensiv beraten und die weiteren Schritte zur Umsetzung beschlossen. Das in der Septembersitzung 2017 vom Gemeinderat berufene Preisgerichtsgremium aus Fach- und Sachpreisrichtern für einen nicht-offenen städtebaulichen Architekturwettbewerb hat sich zwei Wochen später zu einer abschließenden Preisrichtersitzung getroffen, um die Wettbewerbsauslobung für den kommenden Architekturwettbewerb endgültig fachtechnisch abzustimmen. Fünf Fachpreisrichter, alles langjährige Architekten, Städteplaner oder Landschaftsarchitekten, und 4 sogenannte Sachpreisrichter, darunter Bürgermeister Jerg und vom Gemeinderat bestimmte Gemeinderäte, werden im kommenden Frühjahr 2018 über die von teilnehmenden Architekten eingereichte Planungsentwürfe und –konzepte abschließend beraten und die Preisträger des Wettbewerbs feststellen.

Architekturwettbewerb war europaweit ausgeschrieben

Unter der Kontrolle der Architektenkammer Baden-Württemberg und der Vergabekammer hat nun am 04. Oktober 2017 die Stadt Gammertingen mit fachlicher Unterstützung der Kommunalentwicklung GmbH aus Stuttgart den ersten Teilschritt des Teilnahmewettbewerbs europaweit ausgeschrieben, um schlussendlich die mitwirkenden 10 Planungsbüros für den dann im zweiten Teil folgenden Architekturwettbwerb für eine neue „Stadt-/Kulturhalle“ der Laucherttalstadt festzulegen. Die teilnehmenden zehn Architekturbüros hatten in einem „Bürger-Planer-Dialog“ am 02. Dezember 2017 auf dem Areal der alten Textilfabrik Schey die besondere Grundlage mit interessierten Bürgern, Vereinsvertretern und Gemeinderäten vor dem konkreten Planungsbeginn nochmals die Chance konkret ins Gespräch über die „Gammertinger Vorstellungen“ zu kommen. Über das Winterhalbjahr 2017/2018 mussten sie dann ihre architektonischen Planungsentwürfe und –konzepte für eine Stadthalle auf dem im städtischen Besitz befindlichen Schey-Areal entwickeln.

Preisgericht entscheidet im März 2018 über eingereichte Arbeiten

Am Samstag, 17. März 2018 wird das Preisgericht abschließend die 10 eingereichten Planungsentwürfe auf Herz und Nieren prüfen und die drei besten Arbeiten mit Preisen und einem gestaffelten Preisgeld auszeichnen. Einer dieser Preisträger wird seitens der Stadt mit den weiteren Planungsleistungen für die Realisierung der neuen Gammertinger Stadthalle beauftragt werden. Unmittelbar nach der Sitzung des Preisgerichtes sollen die dort bewerteten Planungsarbeiten bei einer Ausstellung noch vor den Osterferien der interessierten Bevölkerung in den Räumen des Gewerbeparks Schey zugänglich gemacht werden. Mit dem Wettbewerbssieger wird dann die weitere Detailplanung weiterentwickelt, so dass – wenn alles reibungslos laufen wird – im Laufe des Herbstes/Winter 2018 der Rückbau der Gebäude des Gewerbeparks Schey erfolgen wird. Baubeginn nach abschließenden Entscheidungen des Gemeinderates soll im Frühjahr 2019 sein.

Wo finde ich die Wettbewerbsausschreibung?

Die konkreten Wettbewerbsausschreibungen sind auf den Ausschreibungsportalen des Staatsanzeigers Baden-Württemberg sowie hier veröffentlicht und online abrufbar.

 

 

3. Bürgerwerkstatt am Dienstag, 27. Juni 2017

Was passiert auf dem Schey-Areal bis 2020?


Ein breites Bündnis aus Gemeinderat, Stadtverwaltung, Politik, Vereinen und Planern hatten die Gammertinger Bürgerinnen und Bürger im Juni 2017 nochmals zu einer 3. Bürgerwerkstatt zum Thema „Stadt- und Kulturhalle“ eingeladen.


„Nach mehr als 4 Jahrzenten immer wieder aufkommende Diskussion scheint es so, als ob der Gemeinderat in Kürze den nächstenkonkreten Schritt in Richtung Stadt- und Kulturhalle gehen kann“, vermutet Bürgermeister Jerg. „An der 3. Bürgerwerkstatt wollen wir uns noch einmal den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen und wir werden versuchen, so viele Fragen wie möglich zu beantworten.“


Die Werkstatt fand am Dienstag, 27. Juni 2017 von 19 bis 21 Uhr direkt im Schey-Areal (ehemalige Räume von Jeans + Basics) statt.


Was war bei der 3. Bürgerwerkstatt geplant?

  • Fakten, Fakten, Fakten: Markus Lämmle (Seniorprojektleiter der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH) erläutert nochmals den Anlass, die Vorarbeiten und die Ergebnisse Bedarfsstudie mit Beteiligungsverfahren für ein Raumprogramm für die Stadthalle. Die beteiligten Bürger und Vereinsvertreter hatten nochmals die Gelegenheit, an fünf Stationen mit VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und Vereinen Ihre Fragen zu besprechen, wie z.B.:Was wird durch die Halle besser? Kann Gammertingen sich das Projekt leisten? Ist die Halle eine Konkurrenz oder eine Ergänzung?   Welche Bedeutung hat die Halle für die Nachbarschaft? Es war Raum dafür, noch weitere Fragen zur Sprache zu bringen.
  • Überblick und Ausblick: die wichtigsten Punkte werden im Plenum kurz für alle erläutert. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf den Zeitplan bis 2020.

 

Die 3. Bürgerwerkstatt bildete den vorläufigen Abschluss der Bürgerbeteiligung zur praktischen Erarbeitung der Bedarfsstudie zum Raumprogramm für eine neue Stadt- und Kulturhalle für Gammertingen. Ihr waren eine schriftliche Nutzer- und Vereinsbefragung im Januar und Februar und zwei Bürgerwerkstätten im März und April vorausgegangen. Am 23. Mai 2017 hat der Gemeinderat über den Zwischenbericht der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH und finep beraten. Für den 18. Juli 2017 sind im Gemeinderat die abschließende Beratung und Beschlussfassung über die Durchführung eines Planungswettbewerbs statt.

BürgerTALK mit Blick hinter die Gewerbeparkskulissen

Am Samstag, 13. Mai 2017 konnten sich im ganzen Land Bürgerinnen und Bürger beim „Tag der Städtebauförderung“ davon überzeugen, wie Stadtsanierung und Städtebauförderung wirken – im sanierten Bürgerzentrum über Innenstadtquartiere bis hin zu aufgewerteten Innenstadtbereiche. Auch in der Laucherttalstadt Gammertingen hatte sich die Stadtverwaltung zusammen mit den Regierungsfachleuten wieder etwas rund um die Städtebauförderung einfallen lassen.

 

Auf dem Areal der innerstädtischen Brache der ehemaligen Textilfabrik „Schey“ soll ja nach dem Willen des Gemeinderats und der zahlreichen Vereinsvertreter aus den beiden aktuellen Bürger- und Nutzerwerkstätten die Errichtung einer neuen zentralen Begegnungsstätte und Kultureinrichtung als „Stadt-/Kulturhalle“ für unser Städtle umgesetzt werden. Seit Jahresbeginn laufen nach einer umfassenden Vereins- und Nutzerbefragung mit interessierten Bürgern und potentiellen Nutzergruppen aus Vereinen, Organisationen und Unternehmen diverse Bürgerwerkstätten. Dort wurden inzwischen an zwei Abendveranstaltungen intensiv die Passgenauigkeit, das Raumprogramm und die Rahmenbedingungen hierfür in einem offenen und breit angelegten Bürgerdialog besprochen und entwickelt.

Der bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ im jahr 2017 wurde für einen weiteren Diskussionsschritt und einen Vor-Ort-Dialog, kombiniert mit Rundgängen durch die ehemalige Textilbrache „Schey“, und diversen Gesprächsworkshops am Standort genutzt. Auf der ehemaligen Laderampe der Textilfabrik im Innenhof war der Treffpunkt für die Gesprächs- und Informationsaktivitäten und die geführte Tour durch Keller- und Dachräume, ehemalige Nähsäle und inzwischen ungenuzte Büroetagen der Textilbrache.



2. Bürgerwerkstatt „Stadt- und Kulturhalle“ in Gammertingen

Bei der zweiten Bürgerwerkstatt „Planen mit Vereinen/Nutzern“ ging es noch einmal etwas tiefer in den Details zu den Themen „Bühne, Lager, Küche, Anlieferung oder eine mögliche Flächenreduzierung des Saales durch eine Empore.“ Deshalb waren neben VertreterInnen der Vereine und weiterer Nutzergruppen aus der ersten Bürgerwerkstatt auch weitere Interessierte am Donnerstag, 27. April 2017 eingeladen.


Auf der Basis des von den beiden Nutzer/Vereinsworkshops ergänzten „Raumprogramms“, das in einem engen Dialog formuliert wurde, soll dann im Sommer 2017 im Anschluss der Bürgerwerkstätten vom Gemeinderat ein Planungswettbewerb ausgelobt werden, der dann die passgenauen Entwürfe für eine Stadt- und Kulturhalle liefern soll.



1. Bürgerwerkstatt am Dienstag, 28. März 2017

Die Ergebnisse der aktuellen Befragung liegen ausgewertet vor und wurden an der ersten Bürgerwerkstatt vorgestellt. Dazu wurden neben den VertreterInnen der Vereine und weiterer Nutzergruppen auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen auf Dienstag, 28. März 2017.

 

Anfang des Jahres 2017 hatte im Auftrage des Gemeinderates die Stadtverwaltung zusammen mit dem langjährigen Sanierungsbetreuer der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) eine Vereins- und Nutzerbefragung zum Neubau einer Stadt- und Kulturhalle auf dem ehemaligen „Schey-Areal“ durchgeführt. Die Befragung stieß auf eine erfreuliche große Resonanz: Mehr als die Hälfte der Angeschriebenen haben geantwortet und sich auch überwiegend positiv geäußert. Eine ganze Reihe von Vereinen und Betrieben aus der gesamten Stadt hatten im Zuge der Befragung auch ihr Interesse geäußert, in den weiteren Planungsprozess der nun folgenden Workshops der Bürgerwerkstatt mit eingebunden zu werden.

Die Bürgerwerkstätten dienen dazu, die vom Gemeinderat und Verwaltung grundsätzlich auf den Weg gebrachte und geplante Stadt- und Kulturhalle für unsere Laucherttalstadt mit Bürger- und Vereinsunterstützung so passgenau wie möglich an den konkreten Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer auszurichten: Wie groß soll der zentrale Veranstaltungsraum werden? Was muss man für die Ausgestaltung der Küche, der Bühne und der Technik wissen? Welche Nebenräume sind notwendig? Auf der Basis dieses „Raumprogramms“, das in einem engen Dialog formuliert wird, kann dann im Sommer 2017 im Anschluss ein Planungswettbewerb ausgelobt werden, der Entwürfe für die Stadt- und Kulturhalle liefern wird.

Presseartikel zur ersten Bürgerwerkstatt finden Sie hier und hier.



Vereins- und Nutzerbefragung zum Neubau der Stadt- und Kulturhalle Gammertingen

Im September 2016 hat sich der Gammertinger Gemeinderat mit überaus großer Mehrheit dafür ausgesprochen, auf dem bereits im städtischen Besitz befindlichen „Schey-Areal“ eine Stadt- und Kulturhalle zu errichten. Alle in Gammertingen registrierten Vereine erhielten im Januar 2017 einen Fragebogen zugesandt. Bei den Fragen ging es z.B. um die aktuelle Nutzung von Räumen, um den zukünftigen Raumbedarf, um das Interesse an einer Beteiligung und um die Anforderungen an eine Stadt- und Kulturhalle.


Der Fragebogen wurde von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) als langjährigem Sanierungsbetreuer der Stadt ausgewertet. Zusätzlich erhielten auch einige Gammertinger Firmen und Institutionen den Fragebogen zugesandt. Die Ergebnisse der Befragung bilden eine wichtige Grundlage für eine Bedarfsstudie, welche die KE dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen wird.

Neben Untersuchungen des Gebäudebestandes und des Baugrunds auf dem „Schey-Areal“ entlang der Sigmaringer Straße bildet das Raumprogramm die wichtigste Grundlage: die Größe des zentralen Veranstaltungsraumes, die Ausgestaltung der Küche, der Bühne und der Technik, mögliche Nebenräume für Vereine oder weitere Nutzer und Aspekte der Außengestaltung. Auf der Basis dieses Raumprogramms kann dann ein Planungswettbewerb ausgelobt werden, der Entwürfe für die Stadt- und Kulturhalle liefern wird.

Die Öffentlichkeit soll in die Ausgestaltung der Anforderungen an den Planungswettbewerb einbezogen werden:

  • Zusammen mit VertreterInnen zukünftiger Nutzer aus Vereinen und Gammertinger Institutionen finden am 28. März und am 27. April 2017 zwei Planungsworkshops statt.
  • Dem Gemeinderat wird in der Sitzung am 23. Mai über die Ergebnisse der Untersuchungen und der Planungsworkshops berichtet.
  • Im Juni schließt sich eine öffentliche Bürgerwerkstatt an und in der Juli-Sitzung des Gemeinderates wird – so ist es aktuell geplant - über den Beschluss für einen Planungswettbewerb abgestimmt.


Die Öffentlichkeitsbeteiligung wird von Petra Schmettow (finep) im Auftrag der KE moderiert. Sie hatte bereits vor einigen Jahren in Bronnen und Mariaberg den damaligen „Murmelprozess“ moderiert. Auch beim Modellprojekt „Kleinstadtleben“ war sie bei zahlreichen Bürgerversammlungen als neutrale Moderatorin aktiv.

Haben Sie Fragen zum Beteiligungsprozess für eine Stadt- und Kulturhalle in Gammertingen? Die folgenden Personen geben Ihnen gerne Auskunft:

 

 

 

 

Gammertingen


telefon: +49 (0) 7574/406-0
telefax: +49 (0) 7574/406-119
E-Mail: info@gammertingen.de
Web: www.gammertingen.de